„Stille Alarmierung“


13.06.2013

Die notwendige Alternative in Krankenhäusern und Pflegeheimen zur Panikvermeidung

Krankenhäuser und Pflegeheime gehören zu den Einrichtungen in denen sich im Brandfall eine erhöhte Personengefahr ergibt. Die meisten Patienten können sich nicht selbständig in Sicherheit bringen, sondern sind auf fremde Hilfe angewiesen.
Daher muss im Brandschutzkonzept erhöhtes Augenmerk auf eine frühzeitige Detektion des Brandes sowie die unverzügliche Alarmierung der Rettungskräfte gelegt werden.


In den ersten Minuten nach der Alarmierung spielt aber auch das Pflegepersonal eine gewichtige Rolle. An diesem Punkt hat das Sana Krankenhaus in Düsseldorf-Gerresheim einen großen Schritt getan, um im Ernstfall keine Zeit bei der unterstützenden Evakuierung der Patienten zu verlieren.
Die Vermeidung von Panik im Brandfall wird durch eine „Stille Alarmierung“ unterstützt und es kann präzise und schnell evakuiert werden. Bei dem Einsatz von konventionellen Alarmgebern wie z.B. Warntonsirenen wird dies bedeutend schwerer.

Im Sana Krankenhaus Gerresheim wurde deshalb das Konzept der „Stillen Alarmierung“ im 2012 fertig gestellten Neubau durchgängig umgesetzt. Bei einem Brandfall wird zusätzlich zu der Übermittlung des Alarmes an die Feuerwehr auch die neu installierte Elektro-Infrastruktur genutzt. Die Feuermeldung wird sowohl auf die VOIP-Telefone des Pflegepersonals, die Schwesternrufanlage (Lichtruf), als auch in den Dienstzimmern auf ein Parallel-Anzeigetableau (PAT2) übertragen. Somit ist es unerheblich, wo sich die Pflegekräfte im Alarmfall aufhalten, da Sie über die Gefahrensituation an jedem Ort informiert werden und sofort entsprechende Maßnahmen einleiten können.
Dirk Balkenhoff, Technischer Leiter des Gebäudemanagements im Sana Krankenhaus Gerresheim, sieht in dem Konzept eine sinnvolle Maßnahme im Bezug auf die Sicherheit des Hauses:
„Der Testlauf mit der Feuerwehr wurde erfolgreich durchgeführt und neben einem Alarmierungsplan, welcher den Stationen vorliegt, wird das Personal auch jährlich durch die zuständige Fachkraft für Arbeitssicherheit, Marc Jordan, zum Verhalten im Brandfall geschult“.

Gesteuert wird die „Stille Alarmierung“ durch ein System der Bosch Sicherheitssysteme GmbH. Über die Brandmelderzentrale FPA 5000 werden im Gefahrenfall die eingehenden Brandalarme von über 2000 installierten Brandmeldern im Lokalen Sicherheitsnetzwerk LSNi an den redundanten Feuerwehr-Peripheriering aus dem Hause re'graph übertragen. Dieser sogenannte „APLIMO-Ring“ verteilt die Meldungen an die insgesamt 19 angeschlossenen Parallel-Anzeigetableaus (PAT2) und mithilfe von ebenfalls in die Ringstruktur eingebundenen Erweiterungsmodulen werden auch die VOIP-Telefonanlage und das Lichtrufsystem angesteuert.

Hierdurch entsteht eine erhöhte Ausfallsicherheit, da die Alarme selbst bei einem Kurzschluss oder einer Unterbrechung des APLIMO-Ringes weitergeleitet werden.
Die „Stille Alarmierung“ ist als Ersatzmaßnahme zur sonst üblichen Gefahrensignalisierung durch Warntonsirenen gedacht und dient vorweg als Unterstützung im Alarmierungskonzept, um die Personengefährdung im Brandfall so gering wie möglich zu gestalten und Panik erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Foto: Technischer Leiter des Sana Krankenhaus Gerresheim, Dirk Balkenhoff und Technischer Verkaufsberater der re’graph GmbH, Harald Winterberg (v.l.) vor einem der installierten Parallel-Anzeigetableaus im Dienstzimmer.





In den ersten Minuten nach der Alarmierung spielt aber auch das Pflegepersonal eine gewichtige Rolle. An diesem Punkt hat das Sana Krankenhaus in Düsseldorf-Gerresheim einen großen Schritt getan, um im Ernstfall keine Zeit bei der unterstützenden Evakuierung der Patienten zu verlieren.
Die Vermeidung von Panik im Brandfall wird durch eine „Stille Alarmierung“ unterstützt und es kann präzise und schnell evakuiert werden. Bei dem Einsatz von konventionellen Alarmgebern wie z.B. Warntonsirenen wird dies bedeutend schwerer.

Im Sana Krankenhaus Gerresheim wurde deshalb das Konzept der „Stillen Alarmierung“ im 2012 fertig gestellten Neubau durchgängig umgesetzt. Bei einem Brandfall wird zusätzlich zu der Übermittlung des Alarmes an die Feuerwehr auch die neu installierte Elektro-Infrastruktur genutzt. Die Feuermeldung wird sowohl auf die VOIP-Telefone des Pflegepersonals, die Schwesternrufanlage (Lichtruf), als auch in den Dienstzimmern auf ein Parallel-Anzeigetableau (PAT2) übertragen. Somit ist es unerheblich, wo sich die Pflegekräfte im Alarmfall aufhalten, da Sie über die Gefahrensituation an jedem Ort informiert werden und sofort entsprechende Maßnahmen einleiten können.
Dirk Balkenhoff, Technischer Leiter des Gebäudemanagements im Sana Krankenhaus Gerresheim, sieht in dem Konzept eine sinnvolle Maßnahme im Bezug auf die Sicherheit des Hauses:
„Der Testlauf mit der Feuerwehr wurde erfolgreich durchgeführt und neben einem Alarmierungsplan, welcher den Stationen vorliegt, wird das Personal auch jährlich durch die zuständige Fachkraft für Arbeitssicherheit, Marc Jordan, zum Verhalten im Brandfall geschult“.

Gesteuert wird die „Stille Alarmierung“ durch ein System der Bosch Sicherheitssysteme GmbH. Über die Brandmelderzentrale FPA 5000 werden im Gefahrenfall die eingehenden Brandalarme von über 2000 installierten Brandmeldern im Lokalen Sicherheitsnetzwerk LSNi an den redundanten Feuerwehr-Peripheriering aus dem Hause re'graph übertragen. Dieser sogenannte „APLIMO-Ring“ verteilt die Meldungen an die insgesamt 19 angeschlossenen Parallel-Anzeigetableaus (PAT2) und mithilfe von ebenfalls in die Ringstruktur eingebundenen Erweiterungsmodulen werden auch die VOIP-Telefonanlage und das Lichtrufsystem angesteuert.

Hierdurch entsteht eine erhöhte Ausfallsicherheit, da die Alarme selbst bei einem Kurzschluss oder einer Unterbrechung des APLIMO-Ringes weitergeleitet werden.
Die „Stille Alarmierung“ ist als Ersatzmaßnahme zur sonst üblichen Gefahrensignalisierung durch Warntonsirenen gedacht und dient vorweg als Unterstützung im Alarmierungskonzept, um die Personengefährdung im Brandfall so gering wie möglich zu gestalten und Panik erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Foto: Technischer Leiter des Sana Krankenhaus Gerresheim, Dirk Balkenhoff und Technischer Verkaufsberater der re’graph GmbH, Harald Winterberg (v.l.) vor einem der installierten Parallel-Anzeigetableaus im Dienstzimmer.


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