Modulare Feuerwehrperipherie ermöglicht flexibleren FW-Einsatz


13.12.2012

Das Feuerwehr-Bedienfeld muss heute nicht mehr zwangsläufig direkt neben der Brandmelderzentrale montiert sein. Immer häufiger werden alle Feuerwehr-relevanten Komponenten an einer zentralen Stelle installiert. Der Vorteil dabei ist, dass die Einsatzkräfte sofort mit der Brandbekämpfung beginnen können. Zudem finden die Löschkräfte alle notwendigen Utensilien aufgeräumt und kompakt an einem Ort.


Aus normativer Sicht war bislang nicht festgelegt, dass das Feuerwehr-Bedienfeld und dessen Übertragungsweg zur Zentrale zu überwachen sind, da das Bedienfeld meist direkt neben der Brandmelderzentrale montiert wurde. Dies gilt zwar auch heute noch, wurde aber durch die neue DIN 14661:2011-02 ("Feuerwehrwesen – Feuerwehr-Bedienfeld für Brandmeldeanlagen") etwas verschärft. Denn wird das Feuerwehr-Bedienfeld nicht im selben Raum wie die Brandmelderzentrale angebracht, müssen die Übertragungswege überwacht werden.

Ausfall des Feuerwehr-Bedienfelds wäre fatal

Da es in der heutigen Zeit Normalität ist das Feuerwehr-Bedienfeld abgesetzt zu betreiben, sprich direkt angeordnet an die Feuerwehr-Erstinformation und sich diese Komponenten in den meisten Fällen am Eingang des Objekts befinden und nicht in unmittelbarer Nähe zur Brandmelderzentrale, ergibt sich ein nicht zu unterschätzendes Problem. Das Bedienfeld wird standardmäßig parallel aufgeschaltet und die Leitungen nicht kontrolliert. Daher wäre ein Ausfall des Feuerwehr-Bedienfelds fatal und würde wohl erst im Zuge der Instandhaltung oder im erheblich schlimmeren Brandfall, beim Versuch das defekte Feuerwehr-Bedienfeld zu bedienen, bemerkt werden.

Aus diesem Grund wird in der Neufassung der seit Februar 2012 nicht mehr in der Übergangsfrist befindlichen und somit allgemein gültigen DIN 14661:2011-02 explizit eine Überwachung des Leitungswegs zwischen Zentrale und Bedienfeld gefordert - sobald das Feuerwehr-Bedienfeld nicht im selben Raum der Brandmelderzentrale montiert wird. Hierzu muss der Übertragungsweg auf Kurzschluss und Unterbrechung überwacht und zumindest an der Brandmelderzentrale durch eine Störungssammelanzeige signalisiert werden.

Einen etwas umfangreicheren Weg beschreitet die re'graph GmbH mit dem APLIMO-System. Mit diesem redundanten Feuerwehr-Peripherie-Ring können unter anderem die aktuelle DIN 14661:2011-02 eingehalten und alle wichtigen Ereignisse klar, deutlich und überall angezeigt werden.

Redundanter Feuerwehr-Peripherie-Ring integriert mehrere Feuerwehr-Anlaufstellen

Dabei wurden das Feuerwehr-Anzeigetableau und das Feuerwehr-Bedienfeld, bisher zwei autarke Geräte, nun zu einer digitalen Einheit zusammengeführt und über spezielle Module seriell an die Brandmelderzentrale gekoppelt. Somit entfällt erstens der Verdrahtungsaufwand bei parallelem Anschluss an die Brandmelderzentrale, wo mit bis zu 13 Einzeladern die Funktion des Feuerwehr-Bedienfelds sichergestellt wird. Zweitens wird die FAT/FBF-Kombination in ein redundantes Ring-Bus-System eingebunden - und erfüllt dadurch die neue DIN 14661 in ganzer Linie, da die Leitung der FAT/FBF-Kombination nicht nur überwacht wird, sondern auch noch redundant ausgeführt ist.

Zudem werden durch das APLIMO-System neue Möglichkeiten eröffnet. Es ist nun realisierbar, mehrere Feuerwehr-Anlaufstellen in einen redundanten Peripherie-Ring zu integrieren und somit von mehr als einem Feuerwehr-Bedienfeld auf die Brandmelderzentrale zuzugreifen. Demnach kann die Feuerwehr wesentlich flexibler agieren, da an jeder Anlaufstelle eine Feuerwehr-Informationszentrale platziert werden kann.

Dazu gestaltet sich der Verdrahtungs- und Installationsaufwand beim APLIMO-System sehr gering. Die Ring-Bus-Leitung wird über ein standardisiertes 4x2x0,8 Fernmeldekabel betrieben. Alternativ können über LWL-Schnittstellenmodule auch Glasfaser-Leitungen angebunden werden.

Einsatzmöglichkeiten des APLIMO-Systems gibt es beispielsweise auch im HealthCare-Bereich. Etwa die stille Alarmierung mit Unterstützung der vorhandenen Lichtruf-Anlage über das standardisierte ESPA 4.4.4 Protokoll. Hier wird das Pflegepersonal direkt über einen Brand am Schwesternterminal informiert und kann sofort weitere Maßnahmen ergreifen. Darüber hinaus ist auch eine Platzierung von Parallel-Anzeige-und Lageplantableaus auf dem APLIMO-Ring möglich, welche detailliert Informationen über das Ereignis liefern.

Auch in Tunnelanlagen ist der Einsatz sinnvoll. In den redundanten Feuerwehr-Peripherie-Ring können mehrere (zum Beispiel je Tunnelröhre) Feuerwehr-Anlaufstellen wie etwa Feuerwehr-Einsatzzentralen eingebunden werden. Somit ist es unerheblich, aus welcher Richtung die Einsatzkräfte kommen. Zudem besteht die Möglichkeit, linienförmige Wärmemelder aufzuschalten, um die Temperatur auszuwerten.

Das APLIMO-System ist ein redundanter Feuerwehr-Peripherie-Ring mit der Möglichkeit, an jeder beliebigen Brandmelderzentrale einerseits mehrere Feuerwehr-Anlaufstellen zu realisieren, andererseits auch kundenspezifische Erweiterungen einzubinden - wie etwa TK-Anlagen oder Lichtrufsysteme.


Ansprechpartner bei re'graph:

E-Mail: vertrieb@regraph.de
Tel.: +49 (7150) 3026-71



Aus normativer Sicht war bislang nicht festgelegt, dass das Feuerwehr-Bedienfeld und dessen Übertragungsweg zur Zentrale zu überwachen sind, da das Bedienfeld meist direkt neben der Brandmelderzentrale montiert wurde. Dies gilt zwar auch heute noch, wurde aber durch die neue DIN 14661:2011-02 ("Feuerwehrwesen – Feuerwehr-Bedienfeld für Brandmeldeanlagen") etwas verschärft. Denn wird das Feuerwehr-Bedienfeld nicht im selben Raum wie die Brandmelderzentrale angebracht, müssen die Übertragungswege überwacht werden.

Ausfall des Feuerwehr-Bedienfelds wäre fatal

Da es in der heutigen Zeit Normalität ist das Feuerwehr-Bedienfeld abgesetzt zu betreiben, sprich direkt angeordnet an die Feuerwehr-Erstinformation und sich diese Komponenten in den meisten Fällen am Eingang des Objekts befinden und nicht in unmittelbarer Nähe zur Brandmelderzentrale, ergibt sich ein nicht zu unterschätzendes Problem. Das Bedienfeld wird standardmäßig parallel aufgeschaltet und die Leitungen nicht kontrolliert. Daher wäre ein Ausfall des Feuerwehr-Bedienfelds fatal und würde wohl erst im Zuge der Instandhaltung oder im erheblich schlimmeren Brandfall, beim Versuch das defekte Feuerwehr-Bedienfeld zu bedienen, bemerkt werden.

Aus diesem Grund wird in der Neufassung der seit Februar 2012 nicht mehr in der Übergangsfrist befindlichen und somit allgemein gültigen DIN 14661:2011-02 explizit eine Überwachung des Leitungswegs zwischen Zentrale und Bedienfeld gefordert - sobald das Feuerwehr-Bedienfeld nicht im selben Raum der Brandmelderzentrale montiert wird. Hierzu muss der Übertragungsweg auf Kurzschluss und Unterbrechung überwacht und zumindest an der Brandmelderzentrale durch eine Störungssammelanzeige signalisiert werden.

Einen etwas umfangreicheren Weg beschreitet die re'graph GmbH mit dem APLIMO-System. Mit diesem redundanten Feuerwehr-Peripherie-Ring können unter anderem die aktuelle DIN 14661:2011-02 eingehalten und alle wichtigen Ereignisse klar, deutlich und überall angezeigt werden.

Redundanter Feuerwehr-Peripherie-Ring integriert mehrere Feuerwehr-Anlaufstellen

Dabei wurden das Feuerwehr-Anzeigetableau und das Feuerwehr-Bedienfeld, bisher zwei autarke Geräte, nun zu einer digitalen Einheit zusammengeführt und über spezielle Module seriell an die Brandmelderzentrale gekoppelt. Somit entfällt erstens der Verdrahtungsaufwand bei parallelem Anschluss an die Brandmelderzentrale, wo mit bis zu 13 Einzeladern die Funktion des Feuerwehr-Bedienfelds sichergestellt wird. Zweitens wird die FAT/FBF-Kombination in ein redundantes Ring-Bus-System eingebunden - und erfüllt dadurch die neue DIN 14661 in ganzer Linie, da die Leitung der FAT/FBF-Kombination nicht nur überwacht wird, sondern auch noch redundant ausgeführt ist.

Zudem werden durch das APLIMO-System neue Möglichkeiten eröffnet. Es ist nun realisierbar, mehrere Feuerwehr-Anlaufstellen in einen redundanten Peripherie-Ring zu integrieren und somit von mehr als einem Feuerwehr-Bedienfeld auf die Brandmelderzentrale zuzugreifen. Demnach kann die Feuerwehr wesentlich flexibler agieren, da an jeder Anlaufstelle eine Feuerwehr-Informationszentrale platziert werden kann.

Dazu gestaltet sich der Verdrahtungs- und Installationsaufwand beim APLIMO-System sehr gering. Die Ring-Bus-Leitung wird über ein standardisiertes 4x2x0,8 Fernmeldekabel betrieben. Alternativ können über LWL-Schnittstellenmodule auch Glasfaser-Leitungen angebunden werden.

Einsatzmöglichkeiten des APLIMO-Systems gibt es beispielsweise auch im HealthCare-Bereich. Etwa die stille Alarmierung mit Unterstützung der vorhandenen Lichtruf-Anlage über das standardisierte ESPA 4.4.4 Protokoll. Hier wird das Pflegepersonal direkt über einen Brand am Schwesternterminal informiert und kann sofort weitere Maßnahmen ergreifen. Darüber hinaus ist auch eine Platzierung von Parallel-Anzeige-und Lageplantableaus auf dem APLIMO-Ring möglich, welche detailliert Informationen über das Ereignis liefern.

Auch in Tunnelanlagen ist der Einsatz sinnvoll. In den redundanten Feuerwehr-Peripherie-Ring können mehrere (zum Beispiel je Tunnelröhre) Feuerwehr-Anlaufstellen wie etwa Feuerwehr-Einsatzzentralen eingebunden werden. Somit ist es unerheblich, aus welcher Richtung die Einsatzkräfte kommen. Zudem besteht die Möglichkeit, linienförmige Wärmemelder aufzuschalten, um die Temperatur auszuwerten.

Das APLIMO-System ist ein redundanter Feuerwehr-Peripherie-Ring mit der Möglichkeit, an jeder beliebigen Brandmelderzentrale einerseits mehrere Feuerwehr-Anlaufstellen zu realisieren, andererseits auch kundenspezifische Erweiterungen einzubinden - wie etwa TK-Anlagen oder Lichtrufsysteme.


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